Toshiba Chromebook 2 Test: DER Budget Laptop für Schüler und Studenten

Toshiba Chromebook 2 Test: DER Budget Laptop für Schüler und Studenten

„Weniger ist niemals mehr“ ist die Devise die euch die großen Konzerne Intel, AMD, Apple oder sonst welche einflößen wollen. „Du willst ein wirklich gutes Gerät? Dann kauf unser Modell mit allen Extras und Sonderausstattungen die wir dir bieten können – du willst ja besser als die anderen“. Meh, stimmt nicht, das Modell „Chromenbook“ beweist es.

Spezifikationen

  • Intel Celron N2840 (2 x 1,6 GHz ; Dank Turbo-Boost bis zu 2 GHz)
  • 16 GB interner Speicher (SSD)
  • 13,3″ LC Display (entspiegelt) mit entweder HD oder FullHD Auflösung (LED Beleuchtung)
  • 2 GB RAM bei der HD Version ; 4 GB RAM bei der FullHD Version
  • 1,35  Kilo Gewicht
  • 720p Webcam
  • Stereo Lautsprecher by Skullcandy
  • Multi-Touch Touchpad für Gesten
  • Bluetooth

Würde man hier von einem normalen Windows Laptop Rechner reden, könnte man sich das Geld eigentlich sparen. Allerdings kommt hier Googles Chrome OS zum Einsatz das im Endeffekt nicht viel mehr beherbergt als den Chrome Web Browser.

Chrome OS an sich

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Vorab etwas zu dem System an sich. Die Basis des „Laptops“ ist kein Windows oder ähnliches, nämlich Chrome OS. Das ist im Grunde ein Desktop der aus einer relativ leeren unteren Leiste besteht, ansonsten gibt es nur den Chrome Browser. Der erste Gedanke ist vollkommen verständlich: Was soll ich damit anfangen wenn da nur ein Browser drauf installiert ist? Aber da irrt man, der Google Kosmos ist nämlich unglaublich riesig.

Neben dem simplen surfen gibt es nämlich auch die Möglichkeit, mit Google Docs, Sheets, Slides und vielen mehr alles nötige erledigen zu können. Also quasi das Microsoft Office Universum in kleine, ressourcensparend und halt komplett in der Cloud. Dafür aber halt umsonst. Diese einzelnen „Programme“ sind als Erweiterung in den vorinstallierten Chrome Browser eingebracht und sind ohne Einschränkungen nutzbar. Das einzige was ihr braucht, ist ein Google Accout – den wird heutzutage aber wohl jeder haben.

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Und was bietet das Gerät?

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Das Gerät bietet genug Power um die Aufgaben des „Google Kosmos“ schnell und gut zu erledigen. Surft man bei halber Helligkeit durch das Web, sind 10 Stunden Akkulaufzeit gut zu erreichen. Dazu gehört dann auch das schauen von YouTube Videos oder arbeiten mit Google Docs. Das coole an den YouTube Videos: Das Toshiba Chromebook kann sogar die 60 Bilder pro Sekunde stemmen – falls das Video denn mit 60 fps aufgenommen wurde.

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Wer nicht so auf YouTube steht sondern eher gelegentlich Amazon Instant Video anschmeißt, wird auch hier nicht verhindert. Ohne das installieren von irgendeinem Plug-In kann das Chromebook von Haus aus die Videos ohne Probleme abspielen. Der große Vorteil hier im Vergleich zu konventionellen Laptops: Aufgrund der eigentlich schwachen CPU benötigt das Chromebook keinen Lüfter. Nach ein paar Stunden Nutzung spürt man natürlich die Hitze, maximal allerdings auf ein Level was vollkommen ok ist und wo man sich keine Sorgen machen muss irgendwas anzufassen.

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Das Gehäuse ist komplett in Plastik gehalten und ähnelt im aufgeklappten Zustand ein wenig an ein MacBook Air, nur dass der Rahmen schmäler ist. Leider habe ich keine große Erfahrungen mit Tastaturen da ich mir selbst vor etwa einem Jahr mein erstes Laptop gekauft habe. Damals für 250€, ihr könnt euch also vorstellen wie die Tastatur ist. Ob es der Zustand der Tastatur ist, oder ob ich einfach nur schlechtes gewöhnt bin: Die Tastatur des Toshiba Chromebook 2 ist knackig und gefällt mir super. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich diesen (und viele andere) Texte lieber mit dem Chromebook als mit meinem Laptop geschrieben habe. Einen Minuspunkt gibt es aber: Eine Beleuchtung für die Tastatur hat man nicht verbaut.

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Die Lautsprecher sind auch fein. Gut 50 Prozent lauter als die in meinem Windows Laptop lauter würde ich schätzen. Dazu auch ein guter Klang – kommt ja von Skullcandy. Gut, Skullcandy ist jetzt nicht für die dicksten premium Audio Systeme bekannt, gutes Mittelfeld ist aber drin. Die Lautsprecher schallen stereo und sind jeweils irgendwo unter der Tastatur versteckt. Also unsichtbar, laut und trotzdem noch ein schöner Klang.

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Auch wichtig: Die Anschlüsse. 1 x USB 2.0 ; 1 x USB 3.0 ; 1 x HDMI ; 1 x Card Reader ; 1 x 3,5 mm Klinkenanschluss ; 1 x Kensignton Lock ; eingebautes Mikrofon. Also das Sechsfache vom neuen MacBook.

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Fazit

Ihr konntet es hier und da schon erkennen: Ich bin ein Fan von der Kiste und fand es echt schade, dass ich es wieder zurück an Toshiba senden musste. Für etwa 299 Euro bekommt ihr die Version mit 2 GB RAM und der HD Auflösung. Für etwa 20 Euro mehr bekommt ihr die Version mit FullHD Panel und 4 GB RAM. Den RAM kann man aber auch künstlich vergrößern, und zwar mit dem Befehl „swap enable 2000“ den man in die Console eingeben kann (Strg + Alt + T).

Ab diesem Moment läuft die Kiste dann auch maximal rund und macht definitiv Spaß. Hier habe ich euch auch noch mal erklärt, wie man auf dem Chromebook Ubuntu installieren kann. Damit hat man dann auch noch Zugriff auf eine große Anzahl an Programmen die den Funktionsumfang von Chrome OS um etwa den Faktor 28913572983 vergrößert. Prädikat: Ballert!

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Dustin

Star-Blogger, Multimillionär, Samsung Fanboy und beliebt - zumindest am Gegenteiltag. An den normalen Tagen lasse ich mich dann auf die Jungs von TechNews und AllAboutSamsung ein - ein Wandel zwischen Himmel und Hölle.