Honor 6 Plus Unboxing: 400 Euro für fast High-End

Honor 6 Plus Unboxing: 400 Euro für fast High-End

Honor kam vor über 100 Tagen als Untermarke von dem langsam  in Deutschland Fuß fassenden Unternehmen Huawei auf die Welt. Seit dem hat man schon vier Geräte vorgestellt, vergangenen Donnerstag kam Nummer fünf dazu.

Das Honor 6 Plus ist mit seinen 400 Euro nicht unbedingt für den schmalen Geldbeutel geeignet, angesichts der Spezifikationen könnte man hier aber schon gut und gerne von „günstig“ sprechen. Folgende Komponenten sind verbaut.

Die Spezifikationen

20150509_084505_HDR

  • HiSilicon Kirin 925 Octa-Core (4 x 1,31 GHz A7 Kerne + 4 x 1,8 GHz A15 Kerne)
  • 3 GB RAM
  • 5,5″ FullHD Nega-LCD (ja, Nega)
  • Zwei 8 MP Kamera auf der Rückseite, wird „Eagle-Eye“ genannt
  • Eine 8 MP Kamera auf der Front
  • 3.600 mAh Akku (!)
  • 32 GB internen Speicher und ein Micro-SD Slot (dazu gleich mehr)

Das Honor 6 Plus hat quasi zwei SIM-Slots. In dem einen ist Platz für eine SIM im Micro Format, in den anderen Slot passt eine Nano SIM – oder eine Micro SD zur Speichererweiterung. Des weiteren sitzt neben der Kamera noch eine Dual-LED und mit dem Super-Nacht Modus sind sehr lange Belichtungszeiten möglich, also auch mal gut 50 Sekunden.

Erster Eindruck

20150509_084522_HDR

Irgendwie kommt mir die Kiste sympathisch vor. Der eine sagt „sieht aber billig aus“, der andere „oh das ist aber schön“. Und da man mit Honor keine China-Vorgeschichte hat, wird man hierzulande auch keinen „billige China Scheiße“ Stempel bekommen. Auf der Vorder- und Rückseite ist das Gerät in „Glas“ gehüllt – aufgrund der Temperatur vermute ich aber eher Plexi Glas. Außen herum, außer unten, ist ein Rahmen aus Aluminium angebracht.

Schaut man in die Box, sieht man, dass die fasst schon üblich mitgelieferten Kopfhörer hier nicht zu finden sind. Honor spart an dieser Stelle und investiert das Geld lieber in zwei Folien für die Vorder- und Rückseite die der Verpackung natürlich beiliegen. Der einzig negative Punkt bisher geht an die Android Version. Neue Geräte in dieser Preisklasse sollten mMn. mit Lollipop ausgeliefert werden, Honor hat aber noch Android 4.4.2 installiert. Das kann aber auch daran liegen, dass mein Gerät noch mit einer Beta-Firmware läuft.

Erstes Fazit

20150509_084435_HDR

Jup, läuft. Honor hat am Donnerstag ein schönes Event für den Start eines schönen Smartphones in Deutschland aufgezogen. Auf die Frage, ob sich der fest verbaute Akku auch mit einer kabellosen Lösung laden lässt, konterte man mit dem Argument, dass der Akku so groß ist und es sinnlos lange dauern würde bis dieser voll sei. Da ist auch was dran.

Das Note 3 hat mit seinen 5,7″ einen 3.200 mAh Akku, das Honor 6 Plus mit 5,5″ und dem 3.600 mAh Akku wird da deutlich dran vorbei ziehen. Schmal, hübsch, günstig und auf dem Papier High-End von irgendwo zwischen 2014 und 2015.

The following two tabs change content below.

Dustin

Star-Blogger, Multimillionär, Samsung Fanboy und beliebt - zumindest am Gegenteiltag. An den normalen Tagen lasse ich mich dann auf die Jungs von TechNews und AllAboutSamsung ein - ein Wandel zwischen Himmel und Hölle.