Gigaset Elements camera im Test: Sinnvolle Erweiterung der elements-Familie

Gigaset Elements camera im Test: Sinnvolle Erweiterung der elements-Familie

Das Gigaset Safety Kit, die Alarmanlage für den kleinen Geldbeutel, wurde kürzlich durch ein neues Familienmitglied erweitert, die Elements camera. Bisher gab es zwar Bewegungssensoren, die zuverlässig Einbrüche melden und dir sagen, ob wer im Hausflur herumläuft, mit der Kamera kommt hier aber eine durchaus sinnvolle und zu erwartende Erweiterung ins Spiel. Nachdem mir eine dieser Kameras freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde konnte ich das die camera mal für euch testen.

Wer meinen letzten Test gelesen hat, weiß, dass ich bereits ein Safety Starter Kit besitze und ich dadurch nur die Erweiterung gebraucht habe. Wollt ihr nur die Kamera haben und keine sonstigen Sensoren installieren, müsst ihr euch die Base oder gleich das ganze Starter Kit dazu kaufen, denn die Base ist die Zentrale des ganzen Überwachungssystems.

Der Lieferumfang

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In der Packung wird, neben der Kamera, gleich alles mitgeliefert, was man braucht: Ein Netzteil, ein LAN-Kabel und eine sehr stabile Wandhalterung. Zusätzlich noch ein bisschen Zettelkram, unter anderem ein Startup-Guide, der euch die Installation vereinfacht.

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Die Installation

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Die Kamera in meine bereits bestehende Gigaset Safety-Infrastruktur zu integrieren hat keine 5 Minuten gedauert. Erst der Kamera Strom geben, sie dann mit dem Router verbinden und die elements-App auf eurem Smartphone starten. Dann geht ihr kurz auf „Gerät hinzufügen..“, gebt den Aktivierungscode der camera ein und schon ist das Ding eigerichtet.

Die Kamera in der Praxis

Ab jetzt könnt ihr die Kamera in der App auswählen und ihr bekommt das Live-Bild direkt auf euer Smartphone, egal wo ihr gerade seid. Hier kommt aber der erste und einzige Kritikpunkt: Die „Live“-Übertragung ist um etwa 20-25 Sekunden zeitversetzt. Ist also die Kamera über eurer Haustür angebracht, ihr seid z.B. in der Arbeit und bei euch wird eingebrochen, dann sind die Einbrecher wohl schon im Haus, während ihr sie noch vor der Tür herumhampeln seht.

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Ansonsten funktioniert die Kamera aber, wie erwartet, tadellos. Auch in der Nacht liefert sie noch ein gutes bis sehr gutes Bild.

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(Achtung: Quotenbayer im Bild)

Was ich bis jetzt nicht verstanden habe: Manchmal ist das Bild in Farbe, manchmal Schwarz-Weiß. Ich weiß nicht warum das so ist, aber ist ja im Endeffekt irrelevant.

Fazit

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Ihr wisst ja, dass wir gerne mal auf irgendetwas rumreiten und kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn wir etwas schlichtweg schlecht finden. Das würde ich hier auch sofort machen, das Problem: Es gibt nichts Negatives.

Seid ihr auf der Suche nach einer kleinen Überwachungskamera für euer Gigaset-System ist die camera die einzige, aber eine sehr gute Lösung. Die Installation geht innerhalb von 5 Minuten über die Bühne, und ab dann verlangt das Ding keine Wartung oder großen Aufwand, sie funktoniert einfach.

Und wenn ihr zur Zeit auf der Suche nach einem kompletten Überwachungssystem für euer Zuhause seid, das aber nicht allzu tief in den Geldbeutel greift, kann ich euch das Gigaset Safety Starter Kit in Verbindung mit der Kamera wärmstens empfehlen.

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Mario

Azubi, Technikallrounder und Autor für TechNews vom Chiemsee. Seit dem ersten iPhone in der Smartphone-Szene unterwegs und immer up-to-date.