Beyerdynamic iDX 160 iE im Test: Jetzt gibbet wat auf die Lauscher!

Beyerdynamic iDX 160 iE im Test: Jetzt gibbet wat auf die Lauscher!

Was macht man als Smartphone und Kopfhörer Fan, wenn der Blog mit Smartphones schon gesättigt ist? Richtig, man durchstöbert Amazon nach Kopfhörern und sucht sich bei dem schönsten Exemplar dann den direkten Kontakt zur Firma raus um sich mal ein Exemplar zuschicken zu lassen.

Die Auserwählte Firma war hier Beyerdynamic (steht ja auch im Titel) und als Testgerät hat man mir die gewünschten iDX 160 iE auch direkt zugesagt. Es gibt auch noch ein „Basis“ Modell, den DX 160 iE – das sind die selben nur ohne Schaltfläche am Kopfhörerkabel. Aber auch ohne iPhone habe ich die i-Version genommen, denn Play und Pause funktioniert auch bei Android.

Lieferumfang

Erst das Video, dann der Rest

Stellt euch vor ihr kauft euch für 119 Euro ein nicht näher genanntes In-Ear Modell von Beats. In der Box befinden sich dann die Kopfhörer, eine Tasche zum verstauen und die Gumminoppen in verschiedenen Größen – und natürlich die Klammer um das Kabel an der Kleidung zu befestigen.

Investiert ihr die 119 Euro in das genannte Modell von Beyerdynamic, dann habt ihr neben einer geil gestalteten Box (leider nur geil solange die Kopfhörer da noch drin sind) die Tragetasche, ein paar Gumminoppen und eine Klammer – da Beyerdynamic aber nur sehr wenig Werbung macht (noch nie gesehen), kann man das übrig gebliebene Geld halt dem Kunden zugute kommen lassen. Nicht direkt, aber halt in der Box.

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Also: Kabel hat ein Wackelkontakt? Einfach auswechseln, ein zweites liegt in der Box. Du willst mit jemand anderem von der selben Quelle aus Musik hören? Nimm den beiliegenden Splitter. Du möchtest das Headset (i-Version) zum spielen am PC benutzen? Kein Ding, ein Splitter der den Toneingang und Mikroausgang aufteilt ist auch dabei. Zu guter Letzt gibt es noch ein Paar Schaumstoffnoppen – auch nice.

Material

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Da Kopfhörer im Gegensatz zu Smartphones ja damn langweilig sind, weil man halt keine Selfies machen kann und so, muss ich den Text irgendwie strecken ohne Bilder von meinem Gesicht einzufügen.Deswegen ein Selfie der Kopfhörer. Oder auch nicht. Ach egal.

Material: Das Kabel selbst ist flach und – Spannung bitte – aus Plastik! Wie bei 90 Prozent der Kopfhörer ist hier zumindest am Kabel überall Plastik. Klar könnte man das Kabel auch in Stoff einweben, persönlich habe ich da aber eher sehr schlechte Erfahrungen gemacht, von daher ist ein flaches Kabel ein Pluspunkt.

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Aber auch Metall gibbet. Zum einem an der Schaltfläche mit den lauter/leister/play Buttons und dann noch an den Ohrhörern selbst. Dazu sind die Dinger noch schön schwarz lackiert – jetzt kann euch jeder um den schönen cm beneiden der aus euren Ohren ragt.

Klang

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Zusammen mit meinem 10-köpfigen Team habe ich in meiner Testkammer mit feinsten Mikrofonen, versetzt mit einer Pandababyvorhautmembran, gestickt von abgerichteten Affen die früher mal Kellner in berühmten Videos waren, die Impedanz und sonen Schmu getestet. Das Ergebnis war: Ich habe verschlafen und während der überzogenen Stunde lediglich von irgendwas mit Pandababyvorhaut und sowas geträumt – nix da Testkammer.

Auch ich habe nur zwei Ohren mit denen ich den Sound „testen“ kann. „Testen“ ist mMn. hier nicht wirklich angebracht, schließlich habe ich kein absolutes Gehör und auch keine Ausbildung (zum Akustiker oder so falls es das gibt). Und damn, die Dinger rocken. Bisher hatte ich immer die Samsung Level In im Gebrauch, davor die Sennheiser CX300 II. Und obwohl ich dachte, dass da kaum noch was besseres kommen kann, haben mich die Beyerdynamic doch noch überzeugt.

Alles was ich hören wollte kam auch so heraus, wie ich es wollte und/oder gewünscht hatte. Expliziter Pluspunkt: Für so kleine Dinger haben die einen echt starken Bass. Expliziter Minuspunkt: Die Kopfhörer sind vergleichsweise recht leise. Jedes meiner 4 paar privater Kopfhörer bietet eine höhere Lautstärke – manchmal muss es halt knallen.

Fazit

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Bei so einem Lieferumfang und Klang sind die Dinger für 99 Euro (nicht-i-Version) das perfekte Geschenk für Leute die Beats Kopfhörer als unbefriedigend anprangern und doch noch etwas mehr hören als nur Klatschkind und 50 Cent.

Persönlich ärgerte mich nur der komische Winkel des Kabels und halt die eingeschränkte Lautstärke. Hätte ich die Wahl zwischen meinen Sony Over Ear und den (i)DX 160 iE hätte – wobei die Beyerdynamics noch gpnstiger sind – würde ich mich einfach einsperren und nie wieder rauskommen weil die Wahl zu schwer wäre.

Tl;dr: Die Dinger rocken!

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Dustin

Star-Blogger, Multimillionär, Samsung Fanboy und beliebt - zumindest am Gegenteiltag. An den normalen Tagen lasse ich mich dann auf die Jungs von TechNews und AllAboutSamsung ein - ein Wandel zwischen Himmel und Hölle.