WhatsApp Anrufe kommt langsam bei deutschen Android-Nutzern an

WhatsApp Anrufe kommt langsam bei deutschen Android-Nutzern an

Zugegeben, „WhatsApp Anrufe“ klingt beschissener als „WhatsApp Calls“, aber das ist auch nicht sonderlich relevant für diese News. Denn seit gestern wurde die Telefonie-Funktion relativ weit gefächert in Deutschland freigeschaltet – zumindest für Android-Nutzer. Und ich bin einer der ersten „Glücklichen“, die dieses Feature nun auf ihrem Smartphone austesten können.

Was ändert sich mit WhatsApp Anrufe?

In erster Linie handelt es sich um eine optische Anpassung, denn die gewohnte Startseite der (Android-)App hat eine weitere Leiste erhalten, die gleich drei „Fixed Tabs“ beinhaltet: „Anrufe“, „Chats“ und „Kontakte“. Unter Anrufe befinden sich die Übersicht über alle getätigten Anrufe innerhalb von WhatsApp. Unter Chats sind alle Chats zu finden, so wie bisher eben und unter Kontakte sind alle Kontakte zu sehen die WhatsApp nutzen. Auf den ersten Blick ist diese neue Leiste etwas nervig, aber man gewöhnt sich sehr schnell dran. Irgendwie ist es auch intelligenter gelöst als bei der Konkurrenz, bei der man 28 Menüs öffnen muss, um etwas zu finden.

Des Weiteren hat sich geändert: Die Zuletzt-Online-Anzeige. Habe ich nun einen Chat offen, läuft oben, direkt unter dem Namen des Gegenüber, der letzte Online-Zeitpunkt einmal durch. Die Anzeige ist also mit der neuen Version animiert. Und es nervt.. Zudem befindet sich in jedem Chat ein Telefon-Symbol, das einen direkten Anruf zu dem anderen Chatteilnehmer startet. Damit könnt ihr dann direkt aus dem Chat heraus mit Leuten quatschen.

Außerdem gibt es noch die Fehlermeldung, dass man nicht anrufen kann, sollte die andere Person eine alte Version von WhatsApp nutzen oder iOS nutzen. Denn für iOS-Nutzer gibt es diese Funktion noch nicht.

Was verbraucht/kostet WhatsApp Anrufe?

Bisher wollte ich die Funktion noch nicht testen, da mein Datenvolumen relativ begrenzt ist und beinahe schon wieder gedrosst. Jedoch wollen die Menschen von Inside-Handy einen Verbrauch von 0,9 MB pro Minute auf einem Android-Smartphone gemessen haben. Ob das nun eine realistische Zahl ist, kann ich nun nicht sagen, aber es ist schon ein Batzen an Daten.

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Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.