Nokia N1 Tablet: Verkauf in China gestartet und direkt ausverkauft

Nokia N1 Tablet: Verkauf in China gestartet und direkt ausverkauft

Nokia N1, so heißt die neueste Brut, die nicht von den übrig gebliebenen Finnen stammt, sondern ein Chinesisches Produkt von Foxconn ist, die die Lizenzrechte für den Namen „Nokia“ erwarben. So ist es auch wenig verwunderlich, dass das Nokia N1, seines Zeichens ein 7,9 Zoll großes Tablet, zuerst nur in China verkauft werden sollte. Dieses Vorgehen und die Vorstellung des N1 an sich, fanden bereits Mitte November statt. Nun folgten Taten und die ersten 20.000 Geräte wurden an die Fans in China verkauft.

Warum es nur so wenig Geräte gibt, kann ich euch nicht sagen, aber ich gehe von der Theorie der künstlichen Verknappung aus, mit der Xiaomi bereits große Erfolge feiern konnte. Man stellt immer wieder begrenzte Kontingente zum Verkauf, so dass sich die Leute darum prügeln, um eines zu erhalten. Und die Taktik scheint bei dem Nokia N1 ebenfalls zu funktionieren. Nach nur 4 Minuten und 2 Sekunden waren alle 20.000 Tablets vergriffen, was Nokia nun als Erfolg feiern kann, um noch mehr Hype zu generieren. Insgesamt waren sogar über eine halbe Millionen Menschen auf der Seite, um sich das Gerät zu bestellen. Bereits am 15. Januar wird das nächste Kontingent zum Verkauf bereit gestellt.

Zugegeben, das N1 ist kein schlechtes Gerät, wenn man sich die technischen Daten vor Augen führt. An Bord sind: Ein 7,9 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 2048×1536 Pixel und Gorilla Glass 3 zum Schutz, ein 2,3 GHz Intel-Prozessor, der 64-Bit unterstützt, 32 GB ROM, 2 GB RAM, eine 8 MP und eine 5 MP Kamera, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac (Dual-Channel), MIMO, Bluetooth 4.0 und ein Akku mit 5.300 mAh. Zudem läuft Android 5.0 Lollipop von Start an darauf, mit dem eigenen Nokia Z Launcher darüber. Die Kosten für ein Nokia N1 Tablet belaufen sich gerade einmal auf umgerechnet knapp 200 Euro. Nach Europa wird das Gerät vorerst noch nicht kommen.

via giga quelle weibo
The following two tabs change content below.

Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.