Microsoft will sehr günstige Notebooks verkaufen und disst Chromebooks

Microsoft will sehr günstige Notebooks verkaufen und disst Chromebooks

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Günstig zieht immer. Das wissen nicht nur die Chinesen, die Smartphones für 18 Cent produzieren und für 81 Cent weiterverkaufen, sondern auch Google mit der Nexusreihe und den Chromebooks. Microsoft scheint nun erkannt zu haben, dass man da einen dicken Markt abgreifen kann und geht in den Angriff über. Zusammen mit HP, Acer und Toshiba will Microsoft, gleich zu Beginn der Weihnachtssaison (also im August), günstige Einsteiger-Notebooks auf den Markt werfen, die um die 250 Dollar kosten.

Das neue Acer Aspire ES1 soll mit einem 2,16 GHz Intel Celeron Prozessor, 500 GB internem Speicher, 4 GB RAM und einem 15,6 Zoll großen Display ausgestattet sein. Das Toshiba 11,6″ wird hingegen mit einem kleinen 11,6 Zoll großen Display, 32 GB internem SSD-Speicher (bisschen wenig, wenn man bedenkt, dass Windows 8 schon 15 GB belegt) und einem Kampfgewicht von 2,4 Pfund auf den Markt kommen. Mehr Features sind zu den Geräten bisher nicht bekannt.

Auch scheint sich Microsoft für nichts zu schade zu sein. Und so holen sie die dicke Schwanzvergleichs-Keule aus dem Sack und lästern dicke über Chromebooks ab. Unter der Überschrift „Compete to Win vs. Chromebooks“ werden gleich 6 Punkte aufgelistet, die den unschlüssigen Käufer aus dem Chromelager rüber in das Windows-Lager ziehen sollen. So kann, laut Microsoft, ein Chromebook keine nativen und Web-Apps gleichzeitig laufen lassen, verfügt über keine volle Office Ausstattung, besitzt keine Desktop-Apps, läuft nicht offline oder auch nicht mit langsamer Datenverbindung, verfügt nur über wenige Treiber, kann nicht direkt mit dem Drucker kommunizieren.

Also mir leuchten die Punkte nun nicht alle wirklich ein, schließlich braucht kaum ein Mensch diese nervigen Metro-Kacheln, Google Docs ist mindestens genau so cool wie Word und der Rest ist nonsense, da ich mir ja ein Chromebook nur zulege, weil ich weiß, dass ich damit auch nur online arbeiten kann und will. Das ist wieder einmal nur so ein hätte-hätte-Fahrradkette-Vergleich, der absolut redundant ist. Das ist fast so wie wenn ich nun einen dieser Windows-Rechner schlecht machen würde, indem ich sage, dass sie nicht Unterwasser bedienbar sind, mein Xperia Z2-Tablet dafür aber. Kompletter Mist, den Microsoft da wieder zusammen dichtet, wie schon bei den Gründen, weshalb man von Windows 7 zu Windows 8 wechseln soll. Bleibt nur zu hoffen, dass das Acer-Notebook cool ist.

quelle theverge
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Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.