LG G4 offiziell vorgestellt: Bilder, Preise und Specs

LG G4 offiziell vorgestellt: Bilder, Preise und Specs

Während ich heute gemütlich auf meinem Bürostuhl saß und arbeitete, hüpften in New York viele Menschen durch die Gegend und stellten in dem zweitlangweiligsten Event ever das LG G4 vor. Ich schaue mir gerade nachträglich den (scheinbar) exklusiven Stream von CNET an und frage mich wie viele von den – gefühlt 38 – Leuten vor Ort eingeschlafen sind. Wir von TechNews waren leider nicht am Start, da wir zu wichtig sind und nicht eingeladen werden wollten.

Aber vielleicht war dies alles auch Absicht, um den Fokus mehr auf das Gerät zu lenken. Denn das LG G4 bringt schon ein paar krasse Specs mit und verfügt über mehrere edle Rückseiten aus Leder, was mich aber sehr an das Moto X (2.Gen) von Motorola erinnert. Zumal mich die vordere Front extrem an der Oppo Find 7 bzw. das OnePlus One erinnert. Generell würde mich Mischung aus OnePlus One und Moto X (2. Gen) wohl durchaus interessieren. Schauen wir uns lieber mal die technischen Daten (Specs) des LG G4 genauer an, bevor ich das Träumen anfange.

Specs des LG G4:

  • Maße: 148,9 x 76,1 x 6,3-9,8 mm und 155 Gramm schwer
  • Display: 5,5 Zoll QHD (2560×1440 Pixel) IPS Quantum
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 808 mit X10 LTE
  • Arbeitsspeicher: 3 GB LPDDR3  RAM
  • Interner Speicher: 32 GB ROM (erweiterbar mit microSD bis zu 2 TB) + 100 GB Google Drive
  • Kameras: Rückseite: 16 Megapixel Sensor mit f/1.8-Blende, OIS 2.0 Frontcam: 8 Megapixel Sensor mit f/2.0-Blende
  • Akku: 3.000 mAh (wechselbar)
  • Betriebssystem: Android 5.1 Lollipop mit LG UX 4.0
  • Konnektivität: Bluetooth 4.1 LE, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, A-GPS, GLONASS, MicroUSB 2.0, 3,5mm Klinkenanschluss, 4G LTE, HSPA+
  • Farben: Metallic-Silber, Metallic-Gold, Keramik-Weiß und in Naturleder: Schwarz, Braun, Rot, Himmelblau, Gelb
  • Preis: 649 Euro mit Kunststoff, 699 Euro mit Leder (laut netzwelt)

Mit der gebotenen Technik liegt das LG G4, in meinen Augen, aktuell weit vor dem Samsung Galaxy S6. Allerdings halte ich von den ganzen Schwanzvergleichen nur wenig, denn ein Smartphone muss einfach nur gute Fotos machen können, die auf einem Monitor nicht komplett beschissen wirken, der Akku muss ausdauern und ich will kein Augenkrebs und keine Aggressionen beim Betrachten und Bedienen des Displays bekommen.

Bild_LG-G4_Ceramic

Leider verstehen die Hersteller solche niedrigen Ansprüche nicht und verbauen dann, wie LG nun wieder, tausende unnötige. eigene Apps mit denen mal nochmal tausend Einstellungen machen kann. Smart Calender, Quick Shot, Smart Notice, Quick Help und die neue Galerie sind nur einige wenige neue Apps, die LG auf dem G4 vorinstalliert, die mir eben schon direkt bei der Vorstellung hart auf die Eier gingen. Es ist so sinnlos eine Notizen-App zu bauen und vorzuinstallieren, die dann alle Daten in Google Drive speichert. Als gäbe es keine direkte Notizen-App von Google, die ebenfalls alles in Drive speichert.

Aber ganz klar, das LG G4 ist ein krasses, technisches Monstrum, das auf mich so wirkt, als wäre es unfassbar stark mit Features und Technik zugestopft worden, sodass es am Ende vermutlich nichts richtig kann. Aber warten wir es ab, falls wir mal ein Testgerät bekommen sollten.

Wer noch paar nettere Bilder sehen will, der wird auf LGs Flickr-Profil fündig.

Mehr Bilder des LG G4

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Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.