Honor 6 – Die ersten 48 Stunden mit der neuen Marke von Huawei

Honor 6 – Die ersten 48 Stunden mit der neuen Marke von Huawei

Ich war vorgestern Abend in Berlin zum internationalen Launch-Event der neuen Marke Honor eingeladen. Die ist quasi das Bruder-Unternehmen von Huawei, wie der CEO gut gelaunt auf der Bühne verkündet hat. Das ändert aber nix daran, dass die beiden vorgestellten Geräte, Honor 6 und Honor 3C, schon seit mehrere Monaten auf diversen Kontinenten dieser Welt rumgeistern, nur eben noch unter dem Huawei-Branding.

Als erstes wollte uns der Chef verklickern, wofür Honor steht. Viel Pathos, viel Blabla. Es geht um den Mutigen, den, der etwas wagt. Und um die Marke für Digital Natives. Was auch immer das sein soll. Leider ist während der ganzen Präsentation nicht wirklich klar geworden, wie die Marke das umsetzen will und somit an die Kunden heran tritt.

Der zweite Teil hat sich dann hauptsächlich mit dem Honor 6 befasst. Erst kamen ein paar unbrauchbare Folien, bis es danach endlich ans eingemacht ging. Prozessor? Eigenentwicklung die richtig Bums unter der Haube haben soll. Acht Kerne mit big.Little sollen außerdem dafür sorgen, dass dem Akku nicht so schnell der Saft ausgeht. Und das kann ich nach zwei Tagen Nutzung auch durchaus bestätigen. Immerhin 3100 mAh wurden dem Fünfzoller spendiert. Das kann sich durchaus sehen lassen. Auch geil: Honor / Huawei verbaut ganze 3GB Ram. Warum das so geil ist? Das Honor 6 kostet gerade mal schlappe 299€. Dafür bekommt ihr dann noch 16GB internen Speicher (erweiterbar), 13 MP auf der Rückseite und 5 MP auf der Vorderseite.

Im Video oben könnt ihr euch das ganze mal live und in Farbe anschauen.

Nach zwei Tagen kann ich abschließend erstmal sagen: Das Honor 6 hat wirklich ordentlich Dampf auf dem Kessel und macht Spaß. Der Akku scheint wirklich ein Traum zu sein und wenn ich jetzt mal die hässliche Emotion UI vernachlässig, ist das wirklich ein „Highend“-Gerät das ich durchaus empfehlen kann.

Negativ aufgefallen ist mir bisher, dass das Gerät leider wertiger aussieht, als es ist. Aber klar, bei 299€ gibt es halt kein vollwertiges Metall, sondern eben nur Plaste das so aussieht. Außerdem haben einige Kollegen auf dem Event berichtet, dass die Rückseite extrem schnell zerkratzt. Wissen anscheinend auch die Leute von Honor, deswegen gibt es gleich mal zwei Folien zum Gerät dazu.

Der Testbericht wird dann irgendwann mal folgen, wenn ich das Gerät auf Herz und Nieren überprüft habe. Es bleibt für die nächsten paar Wochen definitiv mein Hauptgerät, ich freu mich drauf!

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Philipp

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