Samsung Gear 2 am Handgelenk ausprobiert

Samsung Gear 2 am Handgelenk ausprobiert

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Nachdem wir bereits die Galaxy Gear Fit und das Galaxy S5 ausprobieren durften, fehlte noch eines der neuen Samsung-Modelle: Die Gear 2. Und da wir natürlich keine Suppe unausgelöffelt stehen lassen, haben wir uns die Gear 2 einmal näher angeschaut und für euch ein paar Bilder von der neuen Tizen-Smartwatch geknipst.

Die Gear 2 stellt keine bloße Modellpflege dar, wie man meinen möchte, es wurde nämlich einiges daran verändert. Die größte Wandlung vollzog sich natürlich durch den Wechsel von Android zu Tizen OS. Und dennoch funktioniert die Kommunikation zwischen Samsung-Android-Smartphones und der Gear 2. (Aber das dürfte auch nicht so kompliziert sein, da alles über Bluetooth abläuft.)

Unter Tizen gibt es natürlich keinen Play Store mehr, sondern nur ein paar vorinstallierte Apps wie: Schrittzähler, Training, Pulsmesser, S-Voice, Sprachmemo, Kontakte anzeigen und Telefonieren. Mit der Gear 2 kann man außerdem noch Bilder knipsen, wobei die Kamera nun nicht mehr merkwürdig im Armband verbaut ist, sondern direkt im Gehäuse steckt. Insgesamt wirkt die Gear 2 sehr viel aufgeräumter und reifer als das Vorgängermodell – insbesondere optisch. Die mobile Tizen-OS-Version wirkt auf den ersten Blick wie Android. Doch es würde vermutlich niemandem auffallen, dass kein Android aufgespielt ist, wenn man es nicht vorne drauf schreiben würde.

Bis auf S-Voice, Sprachmemo, Kontakte und Telefonieren sind das allerdings alles Apps, die man mit der Galaxy Fit benutzt kann. Im Grunde kauft man sich mit der Gear 2 nur die Telefonie-Funktion via Bluetooth dazu und eine Kamera. Im Grunde würde die Galaxy Fit von dem Funktionsumfang ausreichen, wobei ich mir die Gear 2 wirklich nur deswegen kaufen würde, weil es einfach geil ist, wie James Bond über das Handgelenk zu telefonieren und damit geheime Agentenbilder zu knipsen.

Was denkt ihr von der Gear 2? Verratet es uns in den Kommentaren.

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Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.