Lexus Hoverboard: Was steckt dahinter und wann sind wir fly wie Marty?

Lexus Hoverboard: Was steckt dahinter und wann sind wir fly wie Marty?

Lexus, Hoverboard – Zwei Worte die man womöglich nie zusammen in einen Topf geworfen hätte. Doch vor kurzem macht ein Video im Netz die Runde, das den Einen die Luft zum Atmen raubt, weil sie denken „OH MY GOD THIS CAN’T BE F’CKING REAL“ und den anderen die Zeit, weil einfach jeder noch so unwichtige Blog darüber berichtet, nur um Klicks abzugreifen. Damit es bei uns nicht so auffällig wird, habe ich noch etwas Recherche bezüglich Lexus Hoverboard betrieben, statt einfach alles zu kopieren. Aber schaut euch erstmal kurz das Video an:

Lexus Hoverboard: Was ist es genau?

Fangen wir bei Lexus an. Lexus ist, wie die meisten von euch vermutlich schon wissen, eine Automarke aus Japan, welche zur Toyota Motor Corporation gehört (1). Das Lexus Hoverboard ist daher nur ein Marketingprojekt für den Autohersteller, das a) Aufmerksamkeit erzeugen und b) ein bestehendes Problem anpacken und es kreativ lösen soll. Das Problem hierbei: Wir schreiben das Jahr 2015 und haben noch immer kein funktionierendes Hoverboard im Ladenregal stehen! Dies versuchte bereits das huVr-Board in einem Fake-Video zu lösen, doch mittlerweile ist es schon wieder vergessen. Mit der neuen Hoverboard-Kampagne knüpft Lexus an diesen Hype an und es scheint zu funktionieren. Das auf YouTube hochgeladene und über alle Social Media-Kanäle verbreitete Video hat nach nur 5 Tagen bereits knapp 6 Millionen Aufrufe zu verzeichnen.

Lexus Hoverboard: Wie funktioniert es?

Bisher ist schon relativ klar wie das Lexus Hoverboard genau funktioniert. Lexus selbst spricht von „magnetic levitation“ (2), was so viel heißt, dass sie mit Supraleitern(3) und Dauermagneten (4) arbeiten. Es ist vermutlich so, dass Lexus einen Skatepark mit Dauermagneten im Beton irgendwo in Barcelona gegossen hat (Bilder hier) und das Lexus Hoverboard selbst aus einem von Flüssigstickstoff gekühltem Supraleiter besteht (weswegen es auch so dampft). Dass genau eine solche Kombination funktioniert und wie sie funktioniert, seht ihr auch in folgendem Video:

Lexus Hoverboard für den Massenmarkt?

Wie realistisch ist es also, dass wir bald ein Lexus Hoverboard im Supermarkt kaufen können? Ich vermute es ist sehr unrealistisch, da es nicht nur immens teuer wäre, weil man extrem viele und teure Materialien bräuchte und komplett die weltweite Infrastruktur umbauen müsste. Also wird es wohl nur der Traum eines jedes nerdigen ZIDZ2-Fans bleiben, wie Marty McFly auf einem schwebenden Board durch den Park zu brettern. Aber vielleicht macht Lexus den speziellen Skate-Park für die Öffentlichkeit zugänglich, sodass jeder Besucher für ein paar Euros auf dem Lexus Hoverboard surfen kann. Ich denke das würde sich lohnen.

Auch Lexus selbst spricht in der Pressemitteilung davon, dass es nur ein Prototyp sei und niemals verkauft werde. Bereits in den kommenden Wochen wird das Lexus Hoverboard weiter getestet und wir werden sicher noch einige Videos davon zu sehen bekommen.

Was haltet ihr von dem Lexus Hoverboard? Geiler Zukunftsshit oder lahme PR-Gurke?

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Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.