Samsung Galaxy Note 2: 19 Gründe warum es so grandi(gr)oß ist

Samsung Galaxy Note 2: 19 Gründe warum es so grandi(gr)oß ist

teaser

Um der Menschheit etwas Abwechslung von den ständigen Leaks, Neuvorstellungen und Testberichten zu bieten, starte ich eine neue Kategorie: 19 Gründe. Was das genau ist, erfahrt ihr in der ersten Ausgabe, wo ich darüber schreibe, welche 19 Dinge ich an meinem Samsung Galaxy Note 2 liebe – meiner Meinung nach das beste Smartphone der Welt. Und nein, ich werde nicht von Samsung für diesen Satz bezahlt – leider.

Punkt 1: Akku Der Akku beim Note 2 ist einfach nur phänomenal. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man abends noch über 50% auf dem Tacho hat und das obwohl man den ganzen Tag Whatsapp, Facebook und Co. benutzt hat.

Punkt 2: Aufsteck-Akku mit 6.400 mAh Der normale Akku mit 3.100 mAh ist schon groß genug? NEIN! Für Akku-Liebhaber gibt es einen verdammt dicken Akku mit 6.400 mAh zu kaufen. Dadurch wird das Gehäuse zwar dick wie ein Nilpferd, aber die Laufzeit ist krass. Leider erhöht sich mit der größeren Kapazität auch die Ladedauer. Aber alleine schon, dass es so etwas gibt, ist doch schon unfassbar.

zocken

Punkt 3: Zockerfreuden ohnegleichen Auf dem großen 5,5-Zoll-Display ist das Zocken, mitunter auch dank des Quadcore-Prozessors, eine wahre Freude. Ob 3D-lastige Games, Kartenspiele oder kurz mal eine Runde Candy Crush, beim Abdrücken auf dem Klo, zocken – es macht einfach alles Spaß. Kein Rumfummeln auf einem kleinen iPhone-Display, sondern ein genussvolles Erlebnis für die Finger ist angesagt. Einmal gezockt, nie wieder gestoppt.

Punkt 4: Offline Games Doch nicht nur Games auf dem Note 2 machen Laune, auch als Spielgerät taugt das Note 2, wie etwa beim Tischtennis. Wer hat nicht schon einmal den Tischtennisschläger vor Wut durch die Decke geworfen und sich danach aufgeregt, dass dieser kaputt ist. Als Ersatz dient ohne Probleme das Note 2. Allerdings nur mit Hardcover zu empfehlen.

otterbox

Punkt 5: Hart wie Stahl Apropo Harcover. Mein NotyNote ist ungefähr schon 38 Mal auf den Asphalt, Boden, Tisch und Fuß gefallen. Und es ist bisher ohne Kratzer geblieben. Das liegt nicht nur an meinem Talent, das Teil immer auf die Rückseite zu werfen, sondern vielmehr an der Otterbox, die ich mir gönnte, um Schlimmeres zu verhindern. Und die Investition von knapp 20 Euro hat sich gelohnt, das Note 2 ist stabiler als ein Nokia 3210. Okay, das war geflunkert, nichts ist stabiler als ein Nokia 3210, aber dennoch hielt bisher jedem Sturz stand.

Punkt 6: Fliegenbatscher Nicht nur Risse lassen sich in den Boden zaubern, wenn das Note 2 einmal auf den Boden knallt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die große Rückseite eine gute Fläche bietet, um Fliegen an die Wand zu klatschen. Mit der Zeit leicht eklig, aber es spart den Euro für drei Klatschen beim Aldi. (oder Lidl,Rewe,Edeka,etc)

Punkt 7: Großartige Fotos Wer gerne tote Fliegen an der Wand fotografiert, kann guten Gewissens die Kamera das Note 2 nutzen, denn das macht richtig gute Fotos. Zwar steckt nur ein 8-Megapixel-Sensor (zu 41-MP-Zeiten etwas wenig – haha) unter Deck, doch die können sich sehen lassen. Eine Auslösezeit ist quasi nicht vorhanden und so sind auch bis zu 20 Bilder am Stück, in der Serienbild-Aufnahme, möglich. Die Front-Kamera mit 1,9 MP überzeugt ebenfalls.

Punkt 8: Super Super-AMOLED-Display Schön ist nicht nur das Design des Note 2, auch die Farbwiedergabe des Displays ist ein Augenschmaus. Kontrast, Helligkeit, Farbe – Es sieht einfach alles toll aus. Manchmal etwas zu übertrieben, aber sehr viel schöner als bei anderen Smartphone-Displays.

SONY DSC

Punkt 9: Heimkino-Feeling Das tolle Display und das 16:9-Format in Kombination mit dem dicken Akku, überzeugen insbesondere beim Filmchen schauen. Noch geiler ist, dass Samsung gerne einmal Gutscheine für kostenlose Filme, in seinem eigenen Video-Store, verteilt.

Punkt 10: Echtes Multitasking Wer neben dem Film schauen noch ne Nachricht schreiben will, der kann auf das echte Multitasking zurückgreifen.  Einfach eine zweite App neben die andere ziehen und schon sind zwei Apps auf dem Display zu sehen. Das bietet kein anderes Smartphone.

Punkt 11: Das geborene Navi Nicht nur für Filme und Games taugen die Skills des Note 2, sondern auch als Navigationsgerät-Ersatz beweist es sich im Dauereinsatz. Google Navigation ist sehr stromsparend, Navigon hingegen nuckelt ganz schön am Akku. Insbesondere das große Display macht es zu einem großen Genuss, zu schauen wo die nächste Kurve lauert oder zu überprüfen, wo einen das Navi überhaupt hinführt.

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Punkt 12: Praktischer Stylus S-Pen. Das ist der Name des kleinen Stylus, der im Hinterteil des Note 2 steckt. Damit macht nicht nur das Zeichnen Spaß, sondern der Stift wirklich praktisch. Insbesondere, wenn man beim Telefonieren kurz etwas mitschreiben möchte, zieht an den Stift raus und notiert kurz etwas auf dem Display.

Punkt 13: Zubehör Es gibt Unmengen an Zubehör für das Note 2. Neben Flipcover, MHL-Adapter, KFZ-Halterung und unzähligen Schutzhüllen aus Silikon, Hartplastik oder Silikon mit Hartplastik sticht eines hervor: Die Otterbox. Wie schon oben beschrieben, hat diese nicht nur einmal das Leben meines Note 2 gerettet. Diese speziellen Schutzhüllen  gibt es nicht für jedes Handy, weshalb ich dankbar bin, dass das Note 2 unterstützt wird.

Punkt 14: Aufmerksamkeits-Magnet Zugegeben, nicht jeder hat so große Hosentaschen wie ich. Deswegen passt das Note 2 vermutlich auch ohne Probleme hinein, was bei Frauen, mit hautengen Röhrenjeans, nicht der Fall sein dürfte. Aber ist es nicht toll, wenn die Menschen einem nur auf die Hose blicken, weil dort ein riesiges Ding drin baumelt und ein Note 2? Auf die Frage „Was ist das für ein riesiges Teil in deiner Hose?“, fällt die Antwort sicher jedem leicht. Aber auch außerhalb der Hosentasche wird man gerne auf das dicke Ding angesprochen.

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Punkt 15: Physischer Home-Button Was mich bei den ganzen neuen Smartphones nervt, ist der nicht vorhandene Home-Button. Dieser ganze On-Screen-Shit ist einfach nur unpraktisch und unnötig. Im Grunde kann der Home-Button auch den Power-Button ablösen, denn es ist wesentlich bequemer ein Smartphone von oben, anstatt von der Seite, zu aktivieren. Vielleicht sollte ein Hersteller dies einmal umsetzen, gerne geschehen.

Punkt 16: Einfach zu Reparieren Display kaputt? Kamera defekt? Kein Stress, die Bauteile sind auch nicht teurer als bei anderen Geräten und lassen sich sehr einfach einbauen. Einfach Rückendeckel aufmachen und ein paar Schrauben lösen, schon kommt das Innere zum Vorschein. Viel besser als bei Unibody-Geräten wie dem One S, iPhone oder Lumia 920.

Punkt 17: Preis-Leistung Das Note 2 ist mit Abstand der Preis-Leistung-Sieger auf dem Smartphone-Markt, wie ich finde. Anfangs noch für 600-700 Euro im freien Handel zu kaufen und jetzt liegt der Preis bei etwa 400 Euro – je nachdem wo man es kauft. Ich habe meins vor etwa einem Jahr für 370 Euro bekommen, allerdings als B-Ware und mit nur einem Jahr Garantie. Den Kauf habe ich nie bereut. Für den Preis gibt es kaum vergleichbare Technik!

Punkt 18: Konkurrenz? Wo? Mit dem Galaxy Note 1 hat Samsung damals einen richtigen Bock geschossen. Es war ein Überraschungserfolg ohne gleichen. Jeder war begeistert von dem großen, leistungsstarken, stylusbedienbarem Phablet. Und das Note 2 ist noch besser. Doch auch die anderen Hersteller versuchen an diesen Erfolg anzuknüpfen, Displays werden immer größer. Huawei wagte mit dem Ascend Mate sogar eine Größe von 6,1 Zoll. Doch den Erfolg der Note-Reihe wird kein anderer Hersteller so schnell erreichen.

Punkt 19: Modding-Sau Wie bei jedem anderen Smartphone, musste natürlich auch das Note 2 erst gerooted, mit TWRP bestückt und einer Custom-ROM bestückt werden. Da das Note auch bei Entwicklern der XDA-Community so beliebt ist, gibt es ein breites Spektrum an ROMS. Neben den ganzen Standards, wie etwa CyanogenMod, AOKP, Paranoid und MIUI gibt es auch Exoten wie WanamLite oder meinen Favoriten GOA-ROM. Diese sind insbesondere auf eine lange Akku-Laufzeit und guter Performance ausgelegt.

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Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.