Einkaufen im Internet: 19 Gründe die dafür sprechen

Einkaufen im Internet: 19 Gründe die dafür sprechen

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Smartphones, Fernseher, Jogginghosen, Rolex-Uhren, goldene Ferraris, Soundboxen oder Gummipuppen – heutzutage kann man sich einfach alles über das Internet bestellen. Aber nicht jeder ist davon überzeugt, dass das Internet die richtige Wahl für viele Einkäufe ist. Manch einer will an der alten Tradition festhalten und weiterhin alles im Laden um die Ecke kaufen, damit dieser nicht pleite geht.

Ich gebe offen zu, dass ich es schön finde durch große Einkaufshäuser zu schlendern und Dinge zu begutachten, die ich mir niemals kaufen werde, weil sie entweder zu teuer oder zu sinnlos sind. Ich genieße es durch die Gänge zu hüpfen, Blödsinn anzustellen, Verkäufer fachlich auf die Probe zu stellen oder einfach nur 38 Mal mit der Rolltreppe hoch und runter zu fahren. Denn ich stehe nicht unter Druck etwas kaufen zu müssen. Ab und zu findet man etwas Schönes, was man sich unbedingt kaufen möchte. Doch der schlaue Digital-Native kauft es nicht gleich vor Ort, sondern zieht sein dickes Ding (Smartphone) aus der Hose und beginnt im Internet zu recherchieren. Doch warum eigentlich?

Mit den folgenden 19 Gründen möchte ich euch ein wenig näher bringen, warum es so unendlich cool und günstig ist, alles über das Internet zu bestellen. Jedoch lasse ich Lebensmittel außen vor, da man diese besser im Supermarkt kaufen sollte, der Umwelt wegen. (Übertrieben viele Verpackungsmaterialien, etc.)

1. Bequemlichkeit

Warum sollte ich umständlich einen 18kg schweren Fernseher oder 20 Tüten mit tausend Klamotten über eine längere Strecke zu mir nach Hause schleppen? Das geht einfacherer per Knopfdruck, auch wenn da der Postbote darunter leidet. Aus diesem Grund sollte man dem netten Postboten immer dankbar sein, bei Bedarf helfen und immer eine Flasche Bier parat haben.

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2. Preis

Der Preis im Internet ist natürlich unschlagbar, da dort viel mehr Konkurrenzkampf herrscht als in einem Dorf, wo nur ein Elektro-Laden existiert. Zudem fallen im Web einige Kostenpunkte weg, wie etwa Gehälter, Ladenmiete und Dinge wie Strom – um nur einige zu nennen. Online-Shops bunkern ihre Waren in riesigen Lagerhallen und dementsprechend wirkt sich die Gesamtmiete nur geringfügig auf den Preis auf. Je mehr Sachen dort liegen, desto geringer die Fixkosten pro Stück.

3. Gutscheine

Um den Kunden in die Höhle des Bären zu locken bedarf es nur weniger Hilfsmittel. Zum einen ein günstiger Preis und zum anderen Gutscheine, um einen noch günstigeren Preis zu erzielen. Zwar gibt es in Offline-Stores oft auch irgendwelche Rabatt-Coupons, doch meist vergisst man die zu Hause oder ist zu faul sie aus dem Geldbeutel zu kramen. Im Internet kauft man ein, sucht kurz auf mydealz oder sonstigen Plattformen ob es gerade Gutscheine gibt und spart sich so ein wenig Geld.

4. Vergleichbarkeit

Steht man in einem Elektronik-Fachhandel und möchte sich ein neues Smartphone kaufen, so steht man meist vor einem kilometerlangen Regal auf dem ein Gerät nach dem anderen aufgereiht ist. Daneben steht in Schriftgröße 3 in Comic Sans noch die Zusammenfassung der technischen Details und schlussendlich ist man überfordert. Shoppt man im Internet nach einem Smartphone, so sieht man alle Geräte in der Übersicht, kann die Suche eingrenzen, die Datenblätter gegenüberstellen und sich so schnell und einfach das passende Gerät suchen.

5. Große Auswahl

Schnell abgehakter Punkt, denn im Internet gibt es alle Shops über ein paar Klicks und Milliarden Produkte aus allen Bereichen. Über große Versandhäuser wie Amazon (auch wenn ich deren Geschäftspraktiken Scheiße finde) lassen sich so Duschgel, Fahrrad, Eimer, Teller, Filme, Stuhl und Zelt in einem Ruck bestellen. Zudem muss ich keine Angst haben, dass es im Kaufhaus um die Ecke nicht ausverkauft ist und spare mir eine Enttäuschung.

6. Fernabsatzgesetz (14-tägiges Rückgaberecht)

Ein großer Vorteil am Bestellen über das Internet stellt das Fernabsatzgesetz dar. Dieses erlaubt dem Käufer, ohne Angabe von Gründen, die Ware zurückzugeben, was in Läden nur über Kulanz geregelt werden kann.

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7. Internationalität

Man kann einfach in jedem Land bestellen, wenn man das Internet benutzt. So habe ich mir beispielsweise ein neues Fahrrad für 80 Euro aus England bestellt, eine Wackelkopffigur aus den USA, eine Tastatur mit fragwürdiger Tastenbelegung aus China und diverse andere Dinge.

8. Keine inkompetenten Verkäufer

Das Schlimmste was einem passieren kann, wenn man sich etwas Neues wie etwa einen Fernseher, Smartphone, Waschmaschine oder Auto kaufen will, ist ein fachlich inkompetenter Verkäufer. Was bringt einem das schönste und teuerste Handy/Auto/Fernseher, wenn man damit nicht glücklich wird. Denn Verkäufer sind vor Ort gerne mal gewinnorientiert und würden sogar die liebe Oma von nebenan über den Tisch ziehen, um ihre Taschen zu leeren.

9. Schneller Service

Irgendwas stimmt mit dem gekauften Artikel nicht? Er leuchtet grün und sollte eigentlich rot leuchten? Leider ist aber gerade 23 Uhr und der Elektrofachmann hat bereits geschlossen und in der nächsten Woche direkt Urlaub. Was tun  warten oder direkt den Kundendienst anrufen? Keine Ahnung, ist mir nie passiert. Wenn meine Sachen einen Defekt aufweisen, dann schreibe ich kurz dem Support des Herstellers eine Mail oder twittere deren Twitter-Account und in kurzer Zeit wird mir (meistens) weiter geholfen. Per Mail kann dann ein Rücksendeschein zugesandt und direkt am nächsten Tag bei der Post abgeliefert werden. Easy going.

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10. Bewertungen / Rezensionen / Testberichte

Warum kauft man sich etwas? Emotionale Reizbefriedigung? Soziale Zugehörigkeit? Oft sind es doch die Empfehlungen anderer, die in uns eine Begierde erwecken. Was im Dorf oder im Freundeskreis per Flüsterpost die Wege macht, das passiert im Internet im großen Stile. Über Bewertungen, Rezensionen und Testberichte (unsere sind btw die besten) kann man sich ausführlichst über ein Produkt informieren, bevor man es kauft.

11. Schnelle Bezahlung

Wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe und beim Eintüten etwas langsamer als die Kassierin beim Drüberschieben bin, dann baut sich in mir Stress auf. Da mich meine deutsche Mentalität jedoch nicht chillen lässt, werfe ich die Packung Trojan Magnum XXL hastig in in die Tüte, reiße meine Jacke auf, hole meinen dicken Geldbeutel raus (zu viele Visitenkarten) und suche das Geld zusammen. Im Internet registriert man sich kurz bei PayPal oder besitzt eine Kreditkarte, womit man fix und ohne Stress alles bezahlt. Aus diesem Grund finde ich es wundervoll, wenn man mit dem Smartphone über NFC zahlen kann.

12. Übersichtlichkeit

Die Zeit drängt und das Baby hat schon die achte Windel vollgekackt. Doch: „Wo sind diese verkackten Windeln in diesem scheiß Laden“, fragten sich bestimmt schon einige Menschen auf der Welt. Während man in Online-Shops alles übersichtlich kategorisiert wiederfindet, so bedarf es in jedem Offline-Laden erst einmal einer halbstündigen Such-Aktion durch das gesamte Sortiment.

13. Zeitgewinn

Wer im Internet einkauft, der spart Zeit. Keine Schlangensteherei, keine langen Transportwege und keine langen Laufwege durch den Laden auf der Suche nach dem richtigen Gegenstand.

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14. Spaß

Im Internet einzukaufen bringt Spaß. Wer einmal mit seiner Freundin (oder Mutter) Kleider shoppen war, der weiß wovon ich rede. Da hat man einfach keinen Spaß. Zu Hause kann sich Frau schön durch alle Shops klicken und nebenher kann man mit ihr die neueste Folge Suits anschauen.

15. Anonymität

Im Internet wird man von Niemandem (außer der NSA) beim Shoppen beobachtet. Man könnte sich sogar ein Rennwagen über das Internet bestellen und der Nachbar von nebenan würde es nicht bemerken. Aus diesem Grund hat wohl auch die Online-Erotik-Toy-Branche so großen Zulauf.

16. Nicht Saisonabhängig und 24/7

„Was heißt denn dieses SALE?“, fragte mich einst meine Großmutter. Und genau dieses SALE gibt es dauerhaft und überall im Internet. Zudem wird nur selten das Sortiment an die Jahreszeit angepasst. Es einfach alles zu jeder Uhrzeit verfügbar, denn das Internet hat immer geöffnet.

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17. Weniger Krankheitserreger in der Luft

Viele Menschen = viele Krankheitserreger. Überall Keime und beinahe alles was man anfasst, hat zuvor schon ein anderer mit seinen schwitzigen Wurstfingern berührt. Zu Hause gibt es nur den eigenen Mief.

18. Keine verschwitzten Klamotten

Jeder Klamottenladen ist einfach nur eklig – nicht nur durch die Keime von anderen Menschen. Überall hängt Kleidung, wo schon eine andere Person die Achsel-/ Arsch-/ oder Genitalhaare darin gerieben hat. Alleine schon der Gedanke daran lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen.

19. Währenddessen Spachteln

„Essen verboten“. Dieses Schild existiert im Internet nicht. Man kann so viel Krümel in die Tastatur schrabbeln, wie man möchte und man darf so viel Eis auf den Boden fallen lassen wie man möchte.

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Florian Fritz

Essperimentalphysiker
Philanthrop und Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, Sony Ericsson K300, BenQ Siemens S88, Motorola Defy, Samsung Galaxy Note 2 und das neue, dicke Ding in seiner Hose ist das OnePlus One. In seiner Freizeit identifiziert er liebend gerne Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab. Über Twitter findet ihr noch mehr geilen Shizzle von mir.