Toshiba Portégé Z20t-B103 Test im Alltag

Toshiba Portégé Z20t-B103 Test im Alltag

Tag 1 auf der IFA: Lange Fahrt mit dem Bus. Ganze 7 Stunden hat mich die Fahrt vom Essener Hauptbahnhof aus bis zum Berliner ZOB gekostet. In der Zeit habe ich 2 Artikel und einen Test geschrieben, zusammengekauert auf meine Platz in der zweiten Sitzreihe.

Jetzt sitze ich gerade auf einer Holzbank und schreibe auf einem Holztisch die ersten Zeilen für Tag 1. Warum? Weil es bei einem Convertible ja darum geht flexibel für den Tag zu sein. Immer nur am heimischen Schreibtisch zu tippeln ist ja auch langweilig.

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Tag 2 auf der IFA: Heute ging es los. Um Punkt 9 Uhr hab ich das Portege vom Strom getrennt und bin los zur Messe in Richtung Epson gefahren. Frühstück und dann ab zu Samsung, livetickern von der ersten PK. Eine Stunde Dauerfeuer mit minimaler Displayhelligkeit, dafür eine beleuchtete Tastatur. Währenddessen hatte ich einen Hotspot offen damit meine zwei Buddys auch surfen können – alles lief über die Telekom SIM die im Laptop steckt.

Danach in die Samsung Smart Lounge wo es Essen und Trinken gab, dabei auf das aufgeklappte Laptop gucken um beschäftigt auszusehen – im Endeffekt ist da sogar ein ganzer Artikel bei entstanden. Jetzt gerade fällt es mir wieder ein: Zwischendruch flackert das Display fies. So für eine Zehntel Sekunde. Nervt, ist aber kein Problem.

Keine Ahnung wo ich das Laptop noch so benutzt habe, aber zwischendurch gingen locker noch mal zwei Stunden drauf. Zurück in der #1und1BloggerWG, dann eine weitere Stunde Display-On time während man am quatschen ist. Jetzt sitze ich schon wieder seit einer Stunde und bekomme es echt noch auf die Kette diese Zeilen zu schreiben. Wir haben 1 Uhr in der früh, der Akku liegt bei 32 Prozent. Verbleibende Laufzeit bevor die Kiste keinen Saft mehr hat: 4 Stunden und 44 Minuten. Jetzt kommt aber die Steckdose.

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Spezifikationen

  • Windows 8.1 Pro 64-bit
  • Intel® Core™ M-5Y51
  • 12,5” IPS Full-HD Touch-Display (matt) inklusive Stift-Nutzung
  • 256 GB SSD
  • 4 GB, LP-DDR3L RAM
  • Intel® HD Graphics 5300
  • Gewicht (Tablet + Tastatur) 1,51 kg
  • Maße: Tablet: 309 x 199,9 x 8,8 mm, gesamtes System: 309 x 215,2 x 18,5 x 21,0 mm

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Wie ihr seht habe ich es straight durchgezogen mit dem „Tagebuch“. Mittlerweile sitze ich schon lange wieder zuhause und habe das Gerät zurückgesendet. Ich kann aber sagen, dass es für Unterwegs wohl das beste Gerät überhaupt war. Ich rede jetzt nicht davon, dass es die beste Arbeitsmaschine für Reisen wäre – eher geht es mir um einen Mix. Ist mal lange unterwegs und hat nur wenig Freiheiten (bestes Beispiel ist der Reisebus) ist das Laptop perfekt.

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Egal wie klein der Tisch vor einem ist, in der Regel bekommt man das Portege immer gerade so ausgerichtet, dass es optimal für das gucken von Filmen ist. Ein weiterer Pluspunkt für die Reise ist der Akku. Dank Core M und Akkuzellen in der Displayeinheit UND in der Tastatureinheit übersteht das Laptop auch 5 Stunden Video Playback bei halber Helligkeit ohne mehr als 50 Prozent des Akkus abzugeben.

Nochmal zurück zum Core M. Als Intel die Chips vorstellte war das Staunen groß. Laptops brauchen keine Lüfter mehr, zu verdanken ist das der geringen Wärmeentwicklung. Kurze Zeit später kam aber einige Kritik auf: „Zu wenig Leistung!“ Die Leistung an sich konnte ich jetzt nicht allzu sehr unter die Lupe nehmen. Was ich aber weiß ist, dass das Laptop Counter Strike Global Offensive bei 1080p mit wenigen Details flüssig auf 30 FPS halten kann. Btw: Ja, CS:GO ist das einzige Spiel auf meinem Rechner.

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Zum schreiben in WordPress und Microsoft Word war die Leistung also sowieso genügend. Dank beleuchteter Tastatur und mattiertem Display ist auch weder die Dunkelheit, noch die helle Sonne ein Problem im Alltag. Mobiles Arbeiten wird auch ermöglicht, dank des eingebauten SIM-Slots. Dieser hat aber definitiv seine Schwächen.

Punkt 1 ist, dass dieser nur die großen SIM-Karten annimmt. Also nicht Micro-, oder sogar Nano-Sim. Ausschließlich die großen Karten von vor 91284134 Jahren – gefühlt. Zudem scheint der Mechanismus nicht allzu gut verarbeitet zu sein. Nach dreimaligen öffnen des Slots ist der Mechanismus schon kaputt gegangen. Der Mechanismus ist übrigens derselbe wie bei neuen Smartphones. Dünne Metallspitze rein, auf den Knopf drücken und schon springt der Schlitten raus. Bei mir nicht mehr. Der Knopf ist einfach kaputt. Ich durfte den Schlitten dann also quasi mit der Metallspitze raus ziehen.

Eine weitere Schwäche des Portege ist der Schwerpunkt – ein Problem eines jeden Hybriden. Während der oben schon erwähnten Samsung PK musste ich schreiben während das Laptop auf meinem Schoss lag. Irgendwann, als ich mich dann nach meine Rucksack gebückt habe, ist es dann passiert. Das Gerät ist nach vorne weg gefallen, hart auf den Boden. Entstandene Schäden: Keine. Danke du schönes Magnesium Gehäuse!

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Fazit

Wie ihr sehr ist dieser Test etwas anders als sonst. Ich habe keine Lust mehr auf diese schicki-micki Tests mit haarspalterischen Kleinigkeiten wie etwa das weniger gut mattierte Display des Portege. Mir hat die Kiste echt gut gefallen und für die Kombination aus Fernbus und Messe war ein Hybride mit Core M genau das richtige – was ich erst im Nachhinein festgestellt habe.

Trotz der nicht allzu geilen Verarbeitung bin ich zufrieden gewesen – und das angesichts des Preisschildes von gut 1.700 Euro. Es ist halt nicht unbedingt für mein Cliente gedacht. Ich schreibe meistens zuhause und muss mein Laptop eher selten mitnehmen. Solltest du aber viel mit Verkehrsmitteln unterwegs sein die wenig Platz bieten um dich zu entfalten, könnte das Toshiba Portege eine gute Wahl für dich sein.

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Dustin

Star-Blogger, Multimillionär, Samsung Fanboy und beliebt - zumindest am Gegenteiltag. An den normalen Tagen lasse ich mich dann auf die Jungs von TechNews und AllAboutSamsung ein - ein Wandel zwischen Himmel und Hölle.

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