Samsung Gear VR im Test: Wie die für das Note 4, halt nur für das S6

Samsung Gear VR im Test: Wie die für das Note 4, halt nur für das S6

Mal als Vorwarnung: Dies wird wahrscheinlich der kürzeste Test in der Geschichte von TchNws. Das hat aber auch einen guten Grund, denn Samsung hat bei der Gear VR für das Galaxy S6 eigentlich nicht viel weiter gedacht als bei der Gear VR für das Note 4.

Schon damals bestand die Kiste aus zwei Okularen, einer Befestigung für das Smartphone und ein paar weiteren kleinen Hardware Teilen die sich nicht geändert haben.

Spezifikationen

Natürlich kann die Gear VR an sich nicht viel. Die einzige Spezifikation die man nenne kann ist der Beschleunigungssensor. Ansonsten findet man noch einen MicroUSB Ladeanschluss auf der Unterseite (um das eingeschnallte Gerät zu laden) und einen Lüfter. Einen ziemlich nervigen Lüfter.

Wie funktionierts?

So wie auch beim Galaxy Note 4. Galaxy S6 laden, an die Gear VR anschließen, Software laden, installieren und ab geht die Post. Zu sehen bekommt man auch fast dasselbe, lediglich der „Raum“ in dem man sich befindet – um die zu startende App auszuwählen – sieht etwas anders aus.

Das muss aber nicht am Galaxy S6 liegen, es könnt nämlich auch einfach ein Update der Gear VR Software sein das man so auch auf dem Galaxy Note 4 finden kann. Leider fehlt mir dazu das entsprechende Gerät um das zu testen.

Der „neue“ Store

Es gab aber mehr Neuerungen als nur die Optik, nämlich auch das grundlegende Modell des Stores. Im Vergleich fällt mir dann auf, wie sehr die Gear VR zu Zeiten vom Note 4 noch ein Beta Gerät war. Damals war alles umsonst. Keine Werbung, keine sonstigen Einblendungen. Man kaufte sich die Gear VR und war Herr von geschätzt 40 Apps die man in dieser Form definitiv kaufen müsste.

Das hat sich aber geändert. Werbeeinblendungen sind nach wie vor nicht zu finden, aber einige Apps müssen ab jetzt bezahlt werden. Geschätzt die Hälfte alles Apps sind mittlerweile auf das „einmal zahlen, danach genießen“ Modell umgestiegen. In-App Käufe habe ich in meiner Testphase nicht gefunden, ein Glück!

Vorteile zu Vorgänger

Guten Tag. Ich bin ein Platzhalter. Sollte meinem Herrscher Dustin tatsächlich noch mal ein Vorteil zum Vorgänger einfallen, wird er noch ein paar königliche Worte hier niederlassen.

Nachteile zum Vorgänger

Das wäre der Lüfter. Der Lüfter besteht aus einem kleinen „Ventilator“ der auf der Linken Seite clever unter einem Namensbanner liegt. Dieser ist tatsächlich auch sehr leise, unter bestimmten Umständen kann aber auch dieser ziemlich nervig werden.

Etwa wenn ihr ohrumschließende Kopfhörer (Over-Ear) nutzt. Diese kommen nämlich gerne mit dem äußersten der Ohrschale auch an die Gear VR – und Vibrationen übertragen sich leider sehr gut. Das Problem ist jetzt aber kein vibrieren am Ohr oder so, sondern der Ton der davon ausgeht. Dauerndes Summen in den Ohren, nervt!

Fazit

Nö, brauch kein Mensch. Ihr wollt einen Einstieg in die Virtual Reality Welt? Dann versucht euer Glück mit dem Google Cardboard. Zur Not könnt ihr auch noch mal die Kombi Galaxy Note 4 und Gear VR ausprobieren. Im Vergleich zu Googles Ansatz definitiv deutlich besser, aber auch sehr viel teurer.

Die Gear VR im Verbund mit dem Galaxy S6 ist aber unnötig. Wirklich. Unter keinen Umständen kann ich euch die Kiste empfehlen. Kauft euch was anderes von dem Geld, kleine Kinder die eure Schuhe nähen können zum Beispiel.

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Dustin

Star-Blogger, Multimillionär, Samsung Fanboy und beliebt - zumindest am Gegenteiltag. An den normalen Tagen lasse ich mich dann auf die Jungs von TechNews und AllAboutSamsung ein - ein Wandel zwischen Himmel und Hölle.