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TechNews Testbericht: HUAWEI Ascend Y300 – Einsteiger-Smartphone für den kleinen Geldbeutel

TechNews Testbericht: HUAWEI Ascend Y300 – Einsteiger-Smartphone für den kleinen Geldbeutel

teaser y300 TechNews Testbericht: HUAWEI Ascend Y300 – Einsteiger Smartphone für den kleinen Geldbeutel

Der erste TechNews-Smartphone-Test ist im Kasten und weitere werden folgen! Bei der Ausführung des Tests haben wir uns dazu entschlossen, nicht nach den üblichen Kriterien zu urteilen, sondern einen etwas realistischeren Weg zu bestreiten. Bei den meisten Test, wird der Schwerpunkt entweder auf tolle Super-Features, die niemand braucht oder auf ominöse Benchmarks gelegt. Das geht uns auf den Sack und so legen wir Wert auf die alltäglichen, subjektiven Eindrücke, die das Gerät bei uns hinterlässt.

Während des Testzeitraumes nehmen wir das Smartphone mit auf Tour und testen wie es sich im Alltag schlägt. Dabei achten wir besonders darauf, wie es auf der Handfläche, in der Hose oder in der Handtasche liegt (Handling), ob der Akku einen Tag bei Normal- und bei Zocker-Last durchhält (Ausdauer), von welcher Seite sich die Kamera beim Knipsen und zusammen mit dem Mikrofon beim Videotelefonieren zeigt (Multimedia) und ob Speicher und Prozessor-Leistung ausreichend sind (Leistung). Mit diesen Eindrücken erarbeiten wir ein Fazit und erklären, wer mit diesem Smartphone sehr glücklich werden kann.

HUAWEI ASCEND Y300

Technische Fakten: 

  • 124,5 x 63,8 x 11,2 Millimeter groß und 130 Gramm schwer
  • 1-GHz-Dualcore-CPU (Snapdragon S4 MSM8225) und Adreno 203 GPU
  • 5 Megapixel-Rück- und 0,3 Megapixel Front-Kamera, LED-Blitz, Videos in VGA
  • Akku mit 1.950 mAh  (Ladedauer ca. 3h)
  • 4-Zoll Display, 480×800 Pixel (233ppi), TFT-LCD
  • 512 MB RAM, 4GB interner Speicher (effektiv 2,1 GB), microSD-Slot
  • 3,5mm Klinkenbuchse, microUSB, WLAN 802.11 b/g/n, A-GPS
  • Android 4.1.1 mit EmotionUI 1.0

Das Huawei Ascend Y300 reiht sich als erstes Smartphone in unsere Testbericht-Liste ein. Knapp 120 Euro kostet das Android-4.1-Handy derzeit und überzeugt trotz schwacher Kamera mit einer soliden Leistung. Im Lieferumfang steckt nur das Nötigste: Ein USB-Ladekabel mit passendem Adapter, ein billiges Headset und der übliche Papierkram. Mehr kann man auch nicht erwarten dem Preis. Wer also gerne mit einem Headset telefoniert oder Musik über Kopfhörer hören will, der sollte etwas Geld in richtiges Zubehör investieren. Wobei ich das beigelegte Headset nicht schlecht reden will – man kann es verwenden. Fangen wir mit dem Test an.

Handling: Dickes Ding, liegt gut in der Hand

Kommen wir zum Handling. Das Y300 liegt wirklich sehr gut in der Hand, trotz Polycarbonat-Gehäuse. Es rutscht nicht in der Handfläche und hat ein nettes Gewicht – nicht zu schwer, nicht zu leicht. Trotz des günstigen Preises ist das Handy sehr gut verarbeitet und weist keinerlei knarzende oder wackelnde Stellen auf. Die Rückseite ist leicht geriffelt, was mir sehr gut gefällt und die Vorderseite besteht aus einer Art Kunststoff. Es handelt sich nicht um Gorilla Glas.

Die Bedienung geht leicht von der Hand, das Display hat eine handliche Größe von 4 Zoll mit einer Pixeldichte von 233 PPI. Bei Sonneneinstrahlung spiegelt es und ist schwer zu erkennen, aber wer bei strahlendem Sonnenschein nur auf sein Smartphone schaut, anstatt das Wetter zu genießen, ist selbst schuld. Wer allerdings die Maße des Galaxy Note 2 gewöhnt ist, dem ist es zu klein. HUAWEI spendiert dem Y300 die eigene EmotionUI, die sehr aufgeräumt wirkt – kein unnötiger Schnickschnack und hübsche Icons.

Ausdauer: Kann länger als das iPhone

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Bei normaler Nutzung mit Facebook, Whatsapp, SMS, Telefonieren und dauerhafter Internetnutzung (WLAN + UMTS) hielt der Akku locker acht Stunden durch. Beim Dauerzocken schaffte der Akku jedoch nur vier Stunden und 16 Minuten. In Relation zur langen Ladedauer von 3:10 Stunden ist der Wert für Zockerfreunde ernüchternd. Wer aber nicht den ganzen Tag im Internet surft und nur ab und zu telefoniert oder spielt, der schafft mit dem Y300 locker zwei Tage ohne Steckdosen-Besuch.

Multimedia: Sound Top, Kamera Flop

Fangen wir bei der Achillesferse des Y300 an, der Kamera. Die 5-Megapixel-Kamera überzeugt nicht wirklich und dient lediglich für schnelle Schnappschüsse, wie etwa Instagram-Fotos im Burger-Laden. Qualitätsliebende Foto-Fetischisten werden keine Freude an der Schärfe und Farbwiedergabe haben. Bei Tageslicht in einem Raum produzierten die 5 Millionen Pixel kein überzeugendes Resultat. Auch bei mehr Licht oder bei Dunkelheit mit Blitz kamen nur gerade so akzeptable Ergebnisse hervor. Für schnelle Whatsapp-Bilder reicht es aber allemal.

Für Videotelefonie verbaut HUAWEI eine 0,3-Megapixel-Frontkamera, die zwar keine HD-Bilder überträgt, dennoch ist das Ergebnis zufriedenstellend. Das Bild ruckelt kaum im WLAN und auch die Akustik ist gut. Das Y300 bietet ein gutes Mikrofon bei Telefonie und auch bei Videotelefonie. Auch die Hörmuschel lässt das Gegenüber verständlich klingen. Die eingebauten Boxen liefern einen guten Sound, der aber nicht vergleichbar ist mit den Boom-Boxen von HTC oder denen des Oppo Find 5.

Leistung: Wenig Speicher, flotte CPU

Zwei Kernen stecken im Y300 und sorgen, mit je 1 GHz Taktung, bei Standard-Aufgaben und auch bei aufwändigeren Tasks für eine flüssigen Ablauf. Spiele laufen flüssig und auch sonst sind kaum Ruckler zu erkennen. Wer viel zockt, der sollte sich eine microSD-Karte zulegen, da der interne Speicher nur 2,1 GB bietet. Auf der Verpackung gibt der Hersteller zwar 4 GB an, aber durch Umrechnungsfaktor von Bit zu Byte und der OS-Größe von Android 4.1.1 mit vorinstallierten Apps, bleibt effektiv nicht viel davon übrig. Mit Hilfe der microSD lassen sich dann alle wichtigen Daten wie Musik und andere Daten extern sichern. Alle anderen Apps und Spiele sollten auf den internen Speicher ohne Probleme passen.

Fazit: Ich würde es sofort meiner Mutti schenken

Das HUAWEI Ascend Y300 ist in meinen Augen das perfekte Einsteiger-Handy für jeden, der einfach nur telefonieren, Nachrichten schreiben, surfen oder nebenher spielen möchte. Eben alles, was man sich von so einem Gerät wünscht. Warum das Y300 aber so günstig ist, fällt insbesondere bei der Kamera auf. Diese ist wirklich nur für Schnappschüsse geeignet. Wer schöne Profi-Fotos von seinem Smartphone erwartet, der sollte lieber zum Galaxy S4 Zoom oder Nokia 808 PureView greifen. Ganz klare Kaufempfehlung für alle, die ihrem alten Nokia 3310 den Rücken kehren und #Neuland, mit mobilem Internet und Touch-Bedienung, betreten wollen.

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Florian Fritz

Handyfetischist der ersten Stunde. Alles begann mit dem Sagem MC-939. Später folgten das Siemens MT50, BenQ Siemens S88, Motorola Defy und das neue, dicke Ding in seiner Hose stammt von Samsung und hört auf den Namen NotyNote2. In seiner Freizeit identifiziert er Smartphones in freier Wildbahn und ruft deren technische Daten aus dem Gedächtnis ab.

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